Am 14. Dezember 2016 wird um 11:00 Uhr auf dem Campus der Helmut-Schmidt-Universität das OpenLab Hamburg eröffnet. Es ist eine offene High-Tech-Werkstatt, die der breiten Öffentlichkeit den Zugang zu modernen, digitalen Fabrikationstechnologien ermöglicht, um dort eigene Ideen zu verwirklichen. Das OpenLab gehört der Bewegung der FabLabs (Fabrication Laboratories) an, einem globalen Netzwerk aus offenen Werkstätten. Das OpenLab Hamburg richtet sich an alle Studenten, Schüler und Privatpersonen sowie an Firmen und andere Institutionen, die handwerklich, gestalterisch und technisch interessiert sind. Das Lab kann sowohl für die Entwicklung von Prototypen für StartUps, als auch für Forschungs- und Studienarbeiten oder zum Basteln und Tüfteln in der Freizeit genutzt werden.


Das Labor ist mit einer Vielzahl von 3D-Druckern in unterschiedlichen Größen ausgestattet. Der größte davon hat einen Arbeitsraum von einem Kubikmeter. Moderne Lasercutter, CNC-Fräse und CNC-Drehmaschine sind weitere vorhandene High-End-Geräte.
Daneben stehen Standard-Werkzeuge wie Standbohrmaschine, Kappsäge, Akkubohrer und eine Elektronikabteilung zur Verfügung.

Rapid Prototyping: Zahlreiche 3D-Drucker bis zu 1 m3 Arbeitsraum stehen im OpenLab zur Verfügung.  Ulrike SchröderRapid Prototyping: Zahlreiche 3D-Drucker bis zu 1 m3 Arbeitsraum stehen im OpenLab zur Verfügung. Ulrike Schröder

Kompakte Einführungskurse bieten zukünftig einen schnellen und intuitiven Einstieg in die Nutzung der Maschinen. Die Handhabung bedarf keiner speziellen Fachausbildung, und schon nach ein bis zwei Stunden Einweisung können die meisten Maschinen benutzt und erste Ideen realisiert werden.

„Digital Fabrication – Dinge nach digitalen Vorlagen herzustellen – ist auf dem Weg, unsere Welt und unser Wirtschaftsleben grundlegend zu verändern“, erklärt Univ.-Prof. Dr.-Ing. Jens P. Wulfsberg vom Laboratorium für Fertigungstechnik, unter dessen Dach das OpenLab organisiert und betrieben wird. „In den letzten Jahren sind im Zuge der rasanten technologischen Entwicklung die computergestützten Maschinen nicht nur günstiger geworden, es entstanden auch eine Vielzahl von Computerprogrammen für Einsteiger. Im OpenLab Hamburg kann mit diesen Werkzeugen experimentiert werden.“

Das OpenLab eignet sich besonders für Kreativprozesse junger Start-up-Unternehmen.  Ulrike SchröderDas OpenLab eignet sich besonders für Kreativprozesse junger Start-up-Unternehmen. Ulrike Schröder

Das OpenLab Hamburg wird zukünftig verschiedene Programme zur Aus- und Weiterbildung anbieten:
- Workshops, Vorträge und Kurse zum Thema „digitale Fertigung“. Es werden unter anderem der Bau eines 3D-Druckers, Elektronik-Basics oder CAD-Workshops praxisnah vermittelt.
- Maschineneinweisungen, um die vorhandenen Geräte im OpenLab bedienen und nutzen zu können.
- OpenLabDay für freies Arbeiten zur Entwicklung und Umsetzung eigener Ideen.
- Schulklassenprogramme in Form von Workshops, Vorträgen und Führungen zum Vermitteln der Thematik „digitale Fertigung“ und der Technik.
- OpenLab Kids: Kurse am Wochenende und in den Ferien.

Kontakt
Dr.-Ing. Tobias Redlich
Leiter OpenLab
Tel. 040 6541-3827
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Christine Krenz, M.A.
OpenLab Managerin
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Anmelden