DFKI und SmartFactoryKL auf der SPS IPC Drives:

• SmartFactoryKL und DFKI präsentieren sich auf der SPS IPC Drives
• Agile Fabriksysteme und Mensch-Maschine-Interaktion im Mittelpunkt

Mit ihrem Messeauftritt auf der SPS IPC Drives in Nürnberg, Europas führender Fachmesse für elektrische Automatisierung, werden die Technologie-Initiatve SmartFactory KL e.V. und das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) vom 22. bis 24. November 2016 ein breites Spektrum an Kompetenzen auf dem Gebiet Industrie 4.0 präsentieren (Halle 10, Stand 540).

Ziel ist es, an Hand der ausgestellten Demonstratoren aufzuzeigen, wie der Transfer von Industrie 4.0 in den Produktionsalltag gelingt.

„In der Weiterentwicklung der agilen Fabriksysteme und der Mensch-Maschine-Interaktion sehen wir eine große Chance für den erfolgreichen Transfer unserer Industrie 4.0-Technologien in die produzierenden Unternehmen hinein“, kommentiert Prof. Dr.-Ing. Detlef Zühlke, DFKI-Forschungsbereichsleiter Innovative Fabriksysteme und Vorstandsvorsitzender der Technologieinitiative SmartFactory KL e.V., den Messeauftritt. Im Mittelpunkt des Messeauftritts stehen dieses Jahr drei Demonstratoren.

Die Zukunft der Produktion: Einbindung des Menschen über skalierbare Automatisierung, Steuerung und Kommunikation über cyber-physische Systeme und Erweiterung durch standardisierte Schnittstellen.  SmartFactoryKLDie Zukunft der Produktion: Einbindung des Menschen über skalierbare Automatisierung, Steuerung und Kommunikation über cyber-physische Systeme und Erweiterung durch standardisierte Schnittstellen. SmartFactoryKL

 

Skalierbare Automatisierung

Die Fertigung kundenindividueller Produkte zu kostengünstigen Konditionen bei kurzen Lieferzeiten wird dank Industrie 4.0 zur Realität. Dabei fordern starke Auftragsschwankungen einen Kompromiss zwischen einer hohen Ausbringungsmenge und geringen Stückkosten sowie flexiblen Betriebskosten. Um dieser Ausgangssituation Rechnung zu tragen, haben SmartFactoryKL und der Forschungsbereich Innovative Fabriksysteme des DFKI einen mobilen Demonstrator entwickelt, der die Zukunft der Pro-duktion zeigt: Die Einbindung des Menschen über eine skalierbare Automatisierung, die Steuerung und Kommunikation einzelner Produktionselemente über cyber-physische Systeme und die Erweiterung der Anlage durch standardisierte Schnittstellen. Dabei produziert das Modul kundenindividuell in flexibler Ausbringungsmenge.

 

Wissenstransfer auf dem Shopfloor

Das Assistenz- und Kollaborationssystem „AmbiWise“ (Alltagsgerechte, mobile, kontext-sensitive Be-nutzungsschnittstellen für optimierten Wissensaustausch) ermöglicht den mobilen und standortüber-greifenden Wissensaustausch im Unternehmen. Der auf der Messe ausgestellte Demonstrator zeigt un-ter anderem, wie von Mitarbeitern selbst erstellte Videos zu Instandhaltungsthemen als Tutorials für neue Kollegen eingesetzt werden. Die Entwicklung von AmbiWise seitens des Forschungsbereichs Inno-vative Fabriksysteme des DFKI wurde über eine Laufzeit von drei Jahren vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. Es wurden bereits bei den Anwendungspartnern Daimler Trucks und Schaeffler Technologies an insgesamt fünf Standorten erfolgreich erprobt.

Auszubildende bei der Anwendung von AmbiWise an einer Arbeitsstation. Daimler AGAuszubildende bei der Anwendung von AmbiWise an einer Arbeitsstation. Daimler AG

 

Komplexe Vernetzung in der Produktion

Bei dem dritten Demonstrator handelt es sich um das Modul der Firma Bosch Rexroth aus dem Industrie 4.0-Demonstrator des SmartFactoryKL-Partnerkonsortiums. Mittels offener Schnittstellen wird die ho-rizontale und vertikale Vernetzung ermöglicht: Beispielsweise der durchgängige Zugriff von Inbetrieb-nahme, Bedienung und Diagnose mittels Smart-Device bis zur Integration der IT-Prozesse in die Produktion.

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