Physik-Nobelpreisträger Wolfgang Ketterle am 16. Mai 2016 zu Gast in der Vortragsreihe des Mainzer Instituts für Theoretische Physik (MITP) im Staatstheater Mainz / Ab sofort kostenfreie Kartenreservierung

Warum kühlen Physiker Materie auf extrem niedrige Temperaturen? Und warum ist es wichtig, Temperaturen zu erreichen, die mehr als eine Milliarde mal kälter sind als der interstellare Raum? Physik-Nobelpreisträger Prof. Dr. Wolfgang Ketterle vom weltweit renommierten Massachusetts Institute of Technology (MIT) in den USA ist am 16. Mai 2016 in der Reihe „Physik im Theater“ des Mainzer Instituts für Theoretische Physik (MITP) zu Gast, um genau diese Fragen zu beantworten. Tiefe Temperaturen öffnen ein Fenster in die Quantenwelt, in der Teilchen sich wie Wellen verhalten und sich gleichförmig bewegen können. Bereits im Jahr 1925 sagte Albert Einstein eine solche neue Form der Materie voraus, aber sie konnte erst 1995 in Laboratorien in Boulder, Colorado, und am MIT verwirklicht werden. Kalte Atome machen es möglich, Phänomene der Festkörperphysik in Reinform zu simulieren. In seinem Vortrag im Staatstheater Mainz wird Prof. Dr. Wolfgang Ketterle über neue Formen der Materie berichten, die nur bei extrem tiefen Temperaturen existieren.

Der Vortrag "Neue Materie nahe dem absoluten Nullpunkt" beginnt am Montag, 16. Mai 2016, um 19:00 Uhr im Großen Haus im Staatstheater Mainz, Gutenbergplatz 7, 55116 Mainz. Der Eintritt ist frei. Kostenfreie Einlasskarten sind ab sofort direkt an der Theaterkasse des Staatstheaters erhältlich. Eine rechtzeitige Reservierung – telefonisch unter 06131 28 51 222 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! – wird aufgrund der Beliebtheit der Reihe nachdrücklich empfohlen.

Mit der Reihe "Physik im Theater" im Staatstheater Mainz möchte das Mainzer Institut für Theoretische Physik (MITP) aktuelle Themen aus der fundamentalen Physik und Kosmologie, die auch für die Öffentlichkeit interessant sind, einem breiten Publikum näher bringen. Das MITP wurde im November 2012 im Rahmen des Exzellenzclusters PRISMA gegründet und bietet Physikerinnen und Physikern aus aller Welt die Möglichkeit, in Mainz auf Zeit zusammenzuarbeiten und interdisziplinär zu forschen.

Der Exzellenzcluster PRISMA
Rund 250 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler arbeiten im Exzellenzcluster "Precision Physics, Fundamental Interactions and Structure of Matter" (PRISMA) der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Dieser Forschungsverbund wird über fünf Jahre mit rund 35 Millionen Euro gefördert. Der Exzellenzcluster befasst sich mit den grundlegenden Fragen nach der Natur der fundamentalen Bausteine der Materie und ihrer Bedeutung für die Physik des Universums. Das MITP ist eine der Hauptinitiativen des Clusters und soll langfristig die Rolle eines internationalen Theoriezentrums übernehmen. Hierzu organisiert das Institut unter Einbindung externer Forscherinnen und Forscher wissenschaftliche Programme, Workshops und Konferenzen. Damit bietet es Wissenschaftlern aus unterschiedlichen Forschungsgebieten der theoretischen Physik die Möglichkeit zum interdisziplinären Austausch.

 

PHYSIK IM THEATER Neue Materie nahe dem absoluten Nullpunkt
Physik im Theater mit Physik-Nobelpreisträger Wolfgang Ketterle am 16. Mai 2016 im Staatstheater Mainz
© MITP

 

Weitere Informationen:
Univ.-Prof. Dr. Matthias Neubert
Gründungsdirektor des MITP und Sprecher des Exzellenzclusters PRISMA
Institut für Physik: Theoretische Hochenergie-Physik
Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU)
55099 Mainz
Tel. 06131 39-23681
Fax 06131 39-24611
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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