Living organism

  • ALGEN REVOLUTIONIEREN 3D-DRUCK VON ZELLEN

    Felix Krujatz erhält für seine Doktorarbeit auf dem Gebiet der Algenbiotechnologie den Nachwuchsförderpreis der Sächsischen Akademie der Wissenschaften. Kirsten Mann

    Wissenschaftler der TU Dresden gewinnt Nachwuchsförderpreis der Sächsischen Akademie der Wissenschaften / Algenbiotechnologie revolutioniert 3D-Bioprinting / weltweit erster 3D-gedruckter Bioreaktor mit OLEDS macht neue Untersuchungsmethoden möglich. Felix Krujatz, Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Fakultät Maschinenwesen der TU Dresden, erhält für seine Doktorarbeit „Entwicklung und Evaluierung neuer Bioreaktorkonzepte für phototrophe Mikroorganismen“ den Nachwuchsförderpreis der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig. Seine Forschungsergebnisse enthalten mehrere Weltneuheiten auf dem Gebiet der Biotechnologie und können u.a. das Bioprinting menschlicher Zellen für regenerative Therapien revolutionieren sowie eine neue Generation von Bioreaktoren hervorbringen. Der Preis wird am 09. Dezember um 16:00 Uhr in Leipzig öffentlich verliehen.

  • In Search of Ultraphosphates in Living Organisms

    Graphic: Henning Jessen

    Volkswagen Foundation grants researchers at the Universities of Freiburg and Lausanne a total of 100,000 euros in funding. The chemist Prof. Dr. Henning Jessen from the University of Freiburg’s Institute of Organic Chemistry and Prof. Dr. Andreas Mayer from the University of Lausanne’s Department of Biochemistry are conducting a joint research project to study whether ultraphosphates are present in living organisms. The various forms of phosphates are essential for all life functions, but the group of ultraphosphates has not yet been detected in living organisms. As these compounds are supposedly unstable and break down rapidly, the scientists suspect that they may have been overlooked so far.

  • Quantenmechanik trifft auf Biologie

    Cyanobakterium im Fabry-Pérot Mikroresonator. Weißlicht (oben, bestehend aus vielen Wellenlängen) trifft auf einen „Mikroresonator“ aus zwei Silberspiegeln mit wenigen Mikrometern Abstand, die ein starkes optisches Feld aufbauen. Wird ein Cyanobakterium (Mitte) diesem ausgesetzt, könnten die lichtsammelnden Photosynthese-Komplexe des Bakteriums (Vergrößerung, links) "gleichgeschaltet" bzw. „verschränkt“ werden. Eventuelle Änderungen in der photosynthetischen Effizienz, werden über ein Mikroskopobjektiv (unten, nicht maßstabsgetreu) erfasst und untersucht. Meixner / Universität Tübingen

    VolkswagenStiftung fördert Tübinger Projekt: „A Quantum Beat for Life” untersucht, ob lebende Organismen quantenmechanische Effekte zur Photosynthese nutzen. Pflanzen und viele Bakterien wandeln bei der Photosynthese Licht in chemische Energie um. Der Wirkungsgrad der ersten Schritte der Energiewandlung kann dabei mehr als 99 Prozent erreichen und ist selbst leistungsstärksten Solarzellen weit überlegen. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Tübingen wollen mit einem neuartigen Ansatz klären, ob derartige Bakterien und damit auch Blätter quantenmechanische Effekte nutzen, um derart effizient arbeiten zu können. Die VolkswagenStiftung fördert das interdisziplinäre Projekt „A Quantum Beat for Life“ mit 100.000 Euro.