Heart disease

  • BMJ study shows: CT reduces cardiac catheterisations

    3D CT scan showing normal coronary arteries. Prof. Marc Dewey

    Over 3.5 million cardiac catheterisations are performed in Europe each year. A study jointly conducted by radiologists and cardiologists at Charité – Universitätsmedizin Berlin and published in today’s issue of The BMJ compares computed tomography (CT) with cardiac catheterisation in patients with atypical chest pain and suspected coronary artery disease (CAD). We talked about the study results with Professor Marc Dewey, the principal investigator of the study.

  • Erstmals in Deutschland: Echtzeit-Simulatortraining für OP-Teams in Bad Oeynhausen

    Als erste Klinik in Deutschland führt das Herz- und Diabeteszentrum NRW, Bad Oeynhausen, Simulatortrainings für OP-Teams ein. (Foto: Laura Pippa).

    Was für Piloten schon lange zur Pflicht zählt, soll jetzt auch im OP-Saal zu größerer Sicherheit bei unerwarteten Ereignissen beitragen. Als erste und größte Herzchirurgie in Deutschland richtet das Herz- und Diabeteszentrum NRW in Bad Oeynhausen unter der Leitung von Prof. Dr. Jan Gummert ein Echtzeit-Simulatortraining für Operationsteams ein. Die Neuheit kommt aus den USA und wurde jetzt erstmals von Markus Rudloff, Tagungspräsident und Leiter der Kardiotechnik im Herz- und Diabeteszentrum NRW (HDZ NRW), Bad Oeynhausen, auf der Tagung der Deutschen Gesellschaft für Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgie und der Jahrestagung für Kardiotechnik vom 11.-13. November in Weimar als integriertes, klinisches Pilotprojekt vorgestellt. Weltweit sind derzeit erst 30 Simulator-systeme dieser Art (Hersteller: Biomed Simulation Inc., San Diego) im Einsatz.

  • Herz-Bindegewebe unter Strom

    Wenige Nanometer breite Tunnel verbinden Muskel- und Nicht-Muskelzellen im Herzen. (Grün: Bindegewebszelle, Blau: Muskelzelle). Universitätsklinikum Freiburg

    Erstmals elektrische Kopplung von Muskel- und Nicht-Muskelzellen im Herzen nachgewiesen / Erkenntnisse könnten neue Therapieansätze bei Herzinfarkt und Herzrhythmus-Störungen ermöglichen / Veröffentlichung in der Fachzeitschrift PNAS. Es wurde bereits lange vermutet, aber nie bewiesen: Im Herzen sind Muskelzellen und Nicht-Muskelzellen elektrisch miteinander verbunden. Das zeigen nun erstmals Forscherinnen und Forscher des Universitäts-Herzzentrums Freiburg · Bad Krozingen (UHZ). Im Labor schleusten sie in unterschiedliche Typen von Herzzellen Moleküle ein, die bei Spannungsänderungen aufleuchten. Diese Licht-Signale konnten die Forscher nicht nur in Muskelzellen, sondern auch im Bindegewebe des Herzens nachweisen, wie es beispielsweise bei der Vernarbung des Herzens verstärkt gebildet wird.

  • MHH-Forscher reparieren geschädigte Blutgefäße mit Nanopartikel-Therapie

    Gefäße der Halsschlagader im Mausmodell. Quelle: MHH/Sonnenschein.

    MHH-Wissenschaftler fördern Heilung von Gefäßinnenwänden mit mikroRNAs / Veröffentlichung in der Fachzeitschrift Circulation. Blutgefäße sind innen mit einer schützenden Zellschicht, dem Endothel, ausgekleidet. Im Laufe des Lebens nutzt sich diese Schicht ab, die Gefäßewände verdicken und verkalken. Diese Veränderungen sind häufig Ursache für Erkrankungen wie Herzinfarkt oder Schlaganfall. Forscher der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) haben eine neue Therapie zur Heilung derart geschädigter Gefäße entwickelt.

  • Mikrosensor hilft herzkranken Menschen

    Patient Mike Bartsch und DHZB-Kardiologe Dr. Felix Schönrath DHZB

    Am Deutschen Herzzentrum Berlin wird ein neuartiges Implantat eingesetzt, das direkt am Herzen den Blutdruck misst und drahtlos überträgt. Es ermöglicht den Ärzten eine bessere Überwachung von Patienten mit schwerer Herzschwäche.